Blitzschutz
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Gewitter mit Bild und Ton

  
 

Entwicklung von Leitblitz             Fangentladung                        Hauptblitz von einer negativ
                                                                             geladenen Wolke
              

 

  • Wie entsteht der Blitz?
    Blitze haben ihren Ursprung in Gewitterzellen die mehrere Kilometer Durchmesser erreichen können. Im Zentrum der Gewitterzelle herrscht starker Aufwind, der für die Trennung in positive und negative Ladung sorgt. Die folgende elektrische Entladung ist der Blitz. Die Gewitterzellen sind höchstens 30 Minuten aktiv und erzeugen während dieser Zeit etwa zwei bis drei Blitze pro Minute.

 

  • Wie sieht ein Blitz aus?
    Ein Blitz ist nur wenige Zentimeter dick, aber jeder Meter leuchtet wie 1Million 100 Watt- Glühbirnen. Denn Blitze sind elektrisch geladen. Überraschen mag, dass ein Blitz, von wenigen Ausnahmen abgesehen, von unten nach oben verläuft! Sekundenbruchteile vor dem eigentlichen Blitz findet zwar eine Vorentladung von der Wolke zur Erde statt, diese ist aber für das Auge kaum wahrnehmbar.
    (Quelle: aus dem Prospekt der Gebäudeversicherungsanstalt Amt für Feuerschutz St. Gallen)

 


Die Geschichte des Blitzschutzes

 

Benjamin Franklin, 1706 -1790           
amerikanischer  Präsident und Physiker        

1747 begann er mit Experimenten auf dem Gebiet der Elektrizität. Er vertrat die Ansicht das der Blitz ein elektrisches Phänomen sei, und fand eine Methode, mit der er es experimentell beweisen konnte. 1752 führte er sein berühmtes Drachenexperiment durch, mit dem er beweisen konnte, dass Wolken elektrisch geladen sind. Franklin ließ während eines Gewitters, einen mit einer Metallspitze versehenen Drachen aufsteigen. Der nasse Faden leitete den atmosphärischen elektrischen Strom bis zu einem am anderen Ende befestigten Schüssel. Aus dem Schlüssel traten Funken aus, sobald er in die  Nähe der Erde kam. Er hatte großes Glück das er nicht getötet wurde. Dieses Erlebnis verhalf Franklin zur Erfindung des Blitzableiters. Er führte außen an seinem Haus Drähte vom Dach in die Erde. Wenn nun ein Blitz einschlug, nahm die Elektrizität den Weg des geringsten Widerstandes zur Erde,  durch die Drähte und nicht ins Haus. Er erfand den Blitzableiter und war so der Vater der unitaristischen Theorie, mit der er das Phänomen positiv und negativ geladener Elektrizität erklärte.
sein Prinzip war:


 

Gay - Lussac, 1778 -1850
französischer  Chemiker und Physiker

Er wurde bekannt durch seine Untersuchungen zu den physikalischen Eigenschaften von Gasen.
sein Prinzip war:


 

Melsens, 1850 
belgischer Physiker
sein Prinzip war:


 

Michael Faraday, 1791 - 1867       
britischer Physiker und Chemiker

Das einzige Blitzableitersystem , dessen Zuverlässigkeit wissenschaftlich eindeutig erwiesen ist, ist dasjenige des Faradayschen Käfigs. Die Schutzwirkung beruht auf der bekannten Tatsache, dass im Innern eines allseitig geschlossenen Metallkäfigs keine elektrischen Felder und damit keine Spannungsdifferenzen, die Lichtbogen bilden könnten, auftreten können. Das selbe gilt auch, wenn außerhalb des Käfigs starke Felder herrschen, wie sie bei Blitzschlägen auftreten.
In der Praxis besteht der Gebäudeblitzableiter allerdings aus einem sehr summarischen Metallkäfig.
sein Prinzip war:
Quelle: SSIV Blitzschutz Ortner


 

 

Der Blitzschutz auf einem heutigen Hausdach mit Ringleitung in der Erde